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Geschichte
aus der Historie des Clubs der
Zauberer München |
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1950:
Unter dem Motto "München grüßt
die Zauberer der Welt" fanden vom 20.-26. September
1950 der Kongreß des Magischen Zirkels in der
bayrischen Metropole statt, und zwar im Deutschen
Theater.
Der 1. internationale Sieger beim Zauberwettstreit dieses Kongresses wurde Ralf
BIALLA mit seiner Partnerin BIALLA, die auch zur "Miss Magie 1950/51" gekürt
wurde.
1951
kam es zu einer Spaltung, in deren Folge der Zauberring
München entstand. Heute sind die beiden Clubs
einander freundschaftlich verbunden.
Nach
kurzem Vorstiz von Pudmeni, einem Berufszauberer,
wurde Franz Amler zum Ortszirkelleiter gewählt.
Weit über die Grenzen Münchens hinaus wurde Franz Amler - "FRAMELLO" als
Erfinder von Zauberkunststückchen bekannt. Auch bei manchem Profi gehörten
und gehören Amler-Trickentwicklungen zum Programm. nach mehreren Jahren
als Vorstand wurde Franz Amler zum Ehrenmitglied des OZ-München ernannt.
Ihm folgte Heinrich Kraus der spätere Geschäftsleiter des MZvD, als
Ortszirkelleiter. Er wurde von dem unvergessenen Fritz Stieg abgelöst.
Dieser leitete dann unseren Club 15 Jahre lang! In dieser Zeit und auch noch
danach gab es kaum eine Veranstaltung von Zauberkünstlern, die nicht die
Handschrift von Fritz Stieg trug. Er war im In- und Ausland, insbesondere bei
Kongressen des MAGISCHEN ZIRKELS, ein erfolgreicher Regisseur.
| Auch
bei der bekannten Fernsehsendung "Stars
in der Manege" war es Fritz Stieg, der die
Zauberattraktionen als Regisseur betreute. Er
war auch lange Jahre Präsidiumsmitglied
des MZvD, später auch Vizepräsident
sowie komissarisch amtierender Präsident
und Ehrenvorsitzender des Magischen Zirkels OZ-München. |
Onkel Peppi |
In
den 60er Jahren wurde unser Mitglied Dr. Ernst Schram
alias "Onkel Peppi" auf dem Züricher
Kongress Weltmeister in der Sparte Comedy. Auf späteren
Kongressen und Meisterschaften hat er weitere zahlreiche
Preise erzaubert.
1965
gestalteten die "Münchner" die vielgelobte
Ausgabe 7/8 der Fachzeitschrift MAGIE.
1968 konnten wir den bekannten Schauspieler Herbert Bötticher als Zauberfreund
und neues Mitglied im OZ-München begrüßen.
1971
wurdde Karl Dambach OZ-Leiter und organisierte den
Kongreß "Geburtstagstreffen 50 Jahre OZ-München".
Im Gegensatz zu den Festvorstellungen vieler anderer
Kongresse wurde die Gala nur von Münchner Zauberern
gestaltet.
1973
folgte dann Heinz Lurz als OZ-Leiter. Durch seine
Seminare und Seminarfilme war er auf allen deutschsprachigen
Zauberer-Treffen ein willkommener Gast.
Rudolf Braunmüller, ein magischer Schriftsteller und Experte in Zaubergeschichte
wurde 1974 Vorsitzender unseres Clubs.
1976
war es wieder Karl Dambach, der die Geschicke des
OZ-München leitete.
Eine ausführlichere Schilderung soll einen Einblick geben, was sich im
Verlauf eines ereignisreichen Jahres unseres Clublebens tut.
Es
wurde eine Bühnenschau im Amerika-Haus gegeben.
Einige Wohltätigkeitsveranstaltungen zeigten,
dass die Zauberer ihre Kunst auch für gute Zwecke
einsetzen können. Das "MAGIC-CASTLE" mit
der Elite der amerikanischen Zauberer besuchten den
OZ-München. Glänzender Höhepunkt war
der Empfang der in einem Sonderflugzeug angereisten
Gäste im Münchner Rathaus. Star war natürlich
Siegfried von "SIEGFRIED & ROY".
Einige
Wochen später traf man sich mit einer Auswahl
Schweizer Zauberfreunde zu einem magischen Wochenende
im PENTA-Hotel und im Ratskeller.
Ein
Zauberprogramm mit Künstlern des OZ-München
stand eine Woche auf dem Theaterplan einer Schwabinger
Bühne und brachte ausverkaufte Vorstellungen.
Eine unvergeßliche Weihnachstfeier im "Bayrischen Hof" mit
einem festlichen Buffet, Aufnahmezeremonie von Neumitgliedern und dem Ehrengast
Gustl Bayrhammer bildete den Abschluß dieses zauberhaften Jahres.
München
ist international.
Ein Amerikaner wurde 1977 Ortszirkelleiter. Herbert von Heldt, ein weltbekannter
Amateurzauberer war an der Spitze der Münchner Magier.
Rudolf
Braunmüller, ein Mann, der für die und
auch von der Zauberei lebt, gab ab 1978 wieder neue
zauberische Impulse als Vorsitzender des OZ. Er gestaltete
und leitete auch den Kongreß "MÜNCHEN
MAGISCH" 1981. Die dort aufgeführten Galas
und der "Ball Bavaria" waren noch lange
in aller Munde. In diesen Jahren wurde auch jeweils
ein CADABA-Wanderpokal für besondere magische
Leistungen im Ortszirkel und im Zauberring gestiftet.
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